Bekanntmachung

Einheitliches Reisemanagementsystem für die gesamte Staatsverwaltung des Freistaates Sachsen SID 2025-39 SK





Vertragspartei und Dienstleister
BeschafferOffizielle Bezeichnung: Freistaat Sachsen, vertreten durch die Sächsische Staatskanzlei
Identifikationsnummer: unbekannt
Internet-Adresse (URL): https://www.sid.sachsen.de/
Postanschrift: Archivstraße 1
Postleitzahl / Ort: 01097 Dresden
NUTS-3-Code: DED21
Land: Deutschland
E-Mail: vergabestelle@sid.sachsen.de
Telefon: +49 351 3264 5101
Art des öffentlichen Auftraggebers: Oberste Landesbehörde
Haupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
Beschafferprofil (URL): https://www.sid.sachsen.de/
 Federführendes Mitglied: Ja
Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen vergibt/abschließt: Nein
Zentrale Beschaffungsstelle, die für andere Beschaffer bestimmte Lieferungen und/oder Dienstleistungen erwirbt: Nein
Verfahren
Zweck  
RechtsgrundlageRichtlinie 2014/24/EU
BeschreibungInterne Kennung: SID 2025-39 SK
Titel: Einheitliches Reisemanagementsystem für die gesamte Staatsverwaltung des Freistaates Sachsen
Beschreibung: Ziel der Ausschreibung ist die Beschaffung eines cloudbasierten, landeseinheitlichen, mandantenfähigen Reisemanagementsystems für die Behörden und Einrichtungen des Freistaates Sachsen. Die Leistungen umfassen ein vom Auftragnehmer betriebenes Software-as-a-Service-(SaaS)-System samt erforderlicher Schnittstellen für den automatisierten Datenaustausch mit den IT-Systemen des Freistaates Sachsen.

Das System muss intuitiv bedienbar sein und alle Prozesse rund um eine Dienstreise vollständig und durchgängig digital abbilden - von der Antragstellung inklusive Reisemittelbeantragung über Genehmigung und Abrechnung mit steuerlicher Prüfung bis hin zu Auszahlung und Verbuchung der Reisekosten. Ergänzend ist ein automatisiertes Berichtswesen bereitzustellen.

Der Betrieb des Rechenzentrums, die Datenverarbeitung und -speicherung, die Datensicherung sowie die Weiterentwicklung des Systems müssen vollständig innerhalb der Europäischen Union, des EWR oder der Schweiz (sofern ein Angemessenheitsbeschluss gem. Art. 45 DSGVO besteht) erfolgen.

Der Auftragnehmer muss zudem eine gültige Zertifizierung nach DIN ISO/IEC 27001 für die angebotene SaaS-Lösung einschließlich der direkt verbundenen Dienstleistungen vorweisen. Zudem sind die Mindeststandards des BSI zur Nutzung externer Cloud-Dienste (Version 2.1 vom 15.12.2022) sowie die C5-Kriterien (C5:2020) einzuhalten.
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Umfang der Auftragsvergabe  
Hauptklassifizierung (CPV-Code)  
 CPV-Code Hauptteil: 72260000-5
 Weitere CPV-Code Hauptteile: 72000000-5
Ort, an dem die Beschaffung für das gesamte Verfahren stattfinden soll
Postleitzahl / Ort: 01097 Dresden
NUTS-3-Code: DED21
Land: Deutschland
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Grundlage für den AusschlussAuftragsunterlagen, Bekanntmachung
Ausschlussgründe
Grund: Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Grund: Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Grund: Bildung krimineller Vereinigungen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Betrug oder Subventionsbetrug
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Insolvenz
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Interessenkonflikt
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Schwere Verfehlung
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Einstellung der beruflichen Tätigkeit
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Bildung terroristischer Vereinigungen
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB

Grund: Rein nationale Ausschlussgründe
Beschreibung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis
126 GWB
Grenzübergreifende Rechtsvorschriften  
Einzelheiten zum Verfahrenstyp  
VerfahrensartVerfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Zusätzliche InformationenZusätzliche Informationen: Im Falle der Eignungsleihe müssen für die Prüfung der Eignung des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft für den Eignungsverleiher mit dem Teilnahmeantrag zwingend die Unterlagen entsprechend Kap. 4 der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb sowie entsprechend der lfd. Nr. 1 und 2 der Anlage 7 i.V.m. Kap. 5 der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb eingereicht werden. Der Eignungsverleiher muss zwingend die Eignungskriterien gemäß der lfd. Nr. 1 und 2 der Anlage 7 i.V.m. Kap. 5 der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb erfüllen. Im Weiteren sind die Unterlagen / Angaben entsprechend der lfd. Nr. 3 bis 10 der Anlage 7 i.V.m. Kap. 5 der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb nur insoweit für den Eignungsverleiher einzureichen, als dass sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft tatsächlich auf die konkrete Eignung des Eignungsverleihers beruft.

Hinweise:

- Hinsichtlich des Nachweises einer aktuell gültigen Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung ist eine Eignungsleihe unzulässig.

- Entsprechend § 47 Abs. 1 S. 3 VgV kann ein Bewerber im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung (Anlage 7, lfd. Nr. 6 bis 10 der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb) die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese Unternehmen die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.

Wenn der Bewerber ein Unternehmen als Eignungsverleiher benennt, welches das entsprechende Eignungskriterium nicht erfüllt oder bei dem ein zwingender Ausschlussgrund vorliegt, muss der Bewerber den Eignungsverleiher ersetzen.


Fortsetzung von "Bedingungen für die Ausführung des Auftrags":

- Der Auftragnehmer muss dem Auftraggeber vor dem Einsatz der Mitarbeiter, die für die Leistungserbringung vorgesehenen sind, die von diesen Mitarbeitern abgegebene "Verpflichtungserklärung zur Wahrung der Vertraulichkeit bei der Verarbeitung personenbezogener Daten durch nicht-öffentliche Stellen" (Anlage 9 der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb) vorlegen.

- Der Auftragnehmer muss dem Auftraggeber vor dem Einsatz der Mitarbeiter, die für die Leistungserbringung vorgesehenen sind, die von diesen Mitarbeitern abgegebene "Vertraulichkeitsverpflichtung" (Anlage 10 der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb) vorlegen.

- Die Kommunikation mit dem Auftraggeber und den Projektbeteiligten während der Projektlaufzeit erfolgt in deutscher Sprache.

- Alle Mitarbeiter, die für die Leistungserbringung vorgesehen sind und deren Muttersprache nicht Deutsch ist, beherrschen die deutsche Sprache mindestens entsprechend Level GER C1 der Sprachniveaustufen nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen.
Beschaffungsinformationen (allgemein)
Vergabeverfahren  
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren (Vorinformation, ...)  
Bedingungen der AuktionEs wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein
AuftragsvergabeverfahrenRahmenvereinbarung geschlossen: Keine Rahmenvereinbarung
 Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Quelle der AuswahlkriterienBekanntmachung
EignungskriterienEintragung in das Handelsregister
Beschreibung: Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung hat der Bewerber sowie jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, ggf. unter Verwendung des Standardformulars der EEE (Teil IV), folgende Angaben und Erklärungen zu machen bzw. abzugeben:
1: Erklärung über die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen niedergelassen ist (vgl. EEE Teil IV, Abschnitt A)

Mindestanforderung: Erklärung muss vorliegen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Nein
Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber sowie jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, ggf. unter Verwendung des Standardformulars der EEE (Teil IV, Abschnitt B), folgende Angaben und Erklärungen zu machen bzw. abzugeben und folgende Unterlagen vorzulegen:

2: Unternehmensdarstellung

Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen und das entsprechende, auftragsrelevante Leistungsportfolio kurz dar.

Die Darstellung des Unternehmens hat folgende Informationen zu enthalten:

- Unternehmensgeschichte
- Unternehmensorganisation
- aktuelle Geschäftstätigkeit (Leistungsportfolio, Kerngeschäft)
- Kundenstamm

Es soll insbesondere auf das Know-how in Bezug auf die Implementierung des Reisemanagementsystems, inkl. Schulung und Support im öffentlichen Bereich vor allem der öffentlichen Verwaltung eingegangen werden.

Es sind auch Angaben dazu zu machen, ob und auf welche Weise der Bewerber sowie jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist. Die Beteiligungsverhältnisse sind als Schaubild darzustellen. Darzustellen sind auch die Beteiligungsverhältnisse und Verbindungen bei Bewerbergemeinschaften.

Mindestanforderung: Erklärung muss vorliegen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Nein
Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung: Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber sowie jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, ggf. unter Verwendung des Standardformulars der EEE (Teil IV, Abschnitt B), folgende Angaben und Erklärungen zu machen bzw. abzugeben und folgende Unterlagen vorzulegen:

3: Eigenerklärung über den Gesamtumsatz (netto) des Unternehmens bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025).

Mindestanforderung: Erklärung muss vorliegen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Nein
Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung: Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber sowie jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, ggf. unter Verwendung des Standardformulars der EEE (Teil IV, Abschnitt B), folgende Angaben und Erklärungen zu machen bzw. abzugeben und folgende Unterlagen vorzulegen:

4: Eigenerklärung über den spezifischen Jahresumsatz (netto) des Unternehmens bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025):

Bitte stellen Sie den spezifischen Jahresumsatz (netto) im Geschäftsbereich Reisemanagement dar.

Im Falle der Bildung einer Bewerbergemeinschaft werden die Zahlen von allen beteiligten Unternehmen für die Wertung addiert.

Bei Bewerbergemeinschaften genügt es, wenn ihre Mitglieder insgesamt den geforderten Mindestumsatz erreichen.

Mindestanforderung: Erklärung muss vorliegen und spezifischer Jahresumsatz von mindestens 750.000 Euro im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja
Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung: Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber sowie jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, ggf. unter Verwendung des Standardformulars der EEE (Teil IV, Abschnitt B), folgende Angaben und Erklärungen zu machen bzw. abzugeben und folgende Unterlagen vorzulegen:

5: Berufshaftpflichtversicherung

Formlose Eigenerklärung, dass bei Vertragsabschluss für die Zeit der Leistungserbringung eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von mindestens 1.000.000,00 € je Schadensfall und Versicherungsjahr für Personen- und Sachschäden sowie für Vermögensschäden vorliegt.

Bitte beachten Sie, dass die Angaben der EEE hier nicht ausreichend sind.

Mindestanforderung: Erklärung muss vorliegen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Nein
Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung: Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft folgende Angaben und Erklärungen zu machen bzw. abzugeben und folgende Unterlagen vorzulegen:

6: Beschäftigtenzahl

Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens bezogen auf die letzten drei Jahre 2023, 2024 und 2025.

Im Falle der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist diese Erklärung von allen beteiligten Unternehmen einzureichen.

Mindestanforderung: Erklärung muss vorliegen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Nein
Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung: Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft folgende Angaben und Erklärungen zu machen bzw. abzugeben und folgende Unterlagen vorzulegen:

7: Beschäftigtenzahl im Geschäftsfeld Reisemanagement

Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens im Geschäftsfeld Reisemanagement bezogen auf die letzten drei Jahre 2023, 2024 und 2025.

Im Falle der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist diese Erklärung von allen beteiligten Unternehmen einzureichen.

Im Falle der Bildung einer Bewerbergemeinschaft werden die Zahlen von allen beteiligten Unternehmen für die Wertung addiert.

Bei Bewerbergemeinschaften genügt es, wenn ihre Mitglieder insgesamt die geforderte Beschäftigtenzahl erreichen.

Mindestanforderung: Erklärung muss vorliegen und die Beschäftigtenzahl im Geschäftsfeld Reisemanagement beträgt mindestens 5 Mitarbeiter im Durchschnitt der letzten drei Jahre.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft folgende Angaben und Erklärungen zu machen bzw. abzugeben und folgende Unterlagen vorzulegen:

8: Referenzprojekte

Bitte geben Sie mindestens drei geeignete Referenzprojekte der letzten fünf Jahre an. Stellen Sie Ihre relevanten Erfahrungen bezüglich des Auftragsgegenstandes anhand der Referenzen dar. Beschreiben Sie dabei je Referenzprojekt die erbrachten Leistungen und geben Sie den Wert des Auftrags, den Zeitraum der Leistungserbringung und den Auftraggeber der Referenz an.

Geeignet ist eine Referenz dann, wenn mit dem Reisemanagementsystem mindestens Dienstreisen nach deutschem Bundes- und/oder Landesreisekostenrecht beantragt und Reisekosten abgerechnet werden.

Eine Referenz darf nicht älter als fünf Jahre bezogen auf den Tag der Auftragsbekanntmachung sein. Für Referenzen, die früher begonnen haben oder deren Vertragsende in der Zukunft liegen, müssen mindestens 12 Monate Leistung im Zeitraum der letzten fünf Jahre bezogen auf den Tag der Auftragsbekanntmachung liegen.

Mindestens zwei der genannten, geeigneten Referenzprojekte müssen abgeschlossen und damit bereits implementiert und produktiv im Einsatz sein.

Bei Bildung von Bewerbergemeinschaften sowie bei der Einbindung eines Eignungsverleihers muss ersichtlich sein, durch welches Unternehmen das Referenzprojekt erbracht wurde.

Mindestanforderung: Mindestens drei geeignete Referenzprojekte, davon mindestens zwei abgeschlossene Referenzprojekte.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Nein
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: 9: Referenzprojekte in Bundes- oder Landesbehörden

Die in Nr. 8 genannten Referenzprojekte sollen in einer Bundes- oder Landesbehörde umgesetzt worden sein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: 10: Referenzen als Cloudlösung

Die in Nr. 8 genannten Referenzprojekte sollen als Cloud-Lösung betrieben worden sein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja
Vorgehen zur TeilnehmerauswahlDas Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden: Ja
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Zuschlag auf das ErstangebotDer Auftraggeber behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot vor: Nein
Weitere Bedingungen zur QualifizierungNachforderung von Unterlagen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach § 56 Abs. 2 bis 5 der Vergabeverordnung.
Vorbehaltene AuftragsvergabeDie Teilnahme ist Organisationen vorbehalten, die zur Erfüllung von Gemeinwohlaufgaben tätig werden und andere einschlägige Bestimmungen der Rechtsvorschriften erfüllen: Nein
Die Teilnahme ist geschützten Werkstätten und Wirtschaftsteilnehmern, die auf die soziale und berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen oder benachteiligten Personen abzielen, vorbehalten: Nein
NebenangeboteNebenangebote sind zulässig: Nein
Regelmäßig wiederkehrende Leistungen  
 Auftrag über regelmäßig wiederkehrende Leistungen: Nein
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nein
Anforderungen für die Ausführung des Auftrags  
Reservierte VertragsdurchführungDie Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein
LeistungsbedingungenBedingungen für die Ausführung des Auftrags: - Der Auftragnehmer benennt unmittelbar nach Zuschlagserteilung eine Person, die als einheitlicher, entscheidungsbefugter Ansprechpartner für den Auftraggeber zu allen Fragen der Leistungserbringung und des Vertrages zur Verfügung steht und die die Koordination der Leistungserbringung auf Auftragnehmerseite übernimmt und die Leistungserbringung durch Mitarbeiter des Auftragnehmers organisiert.

- Einreichung der vollständig ausgefüllten Vertraulichkeitsvereinbarung (Anlage 8 der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb) unmittelbar nach Zuschlagserteilung,

Fortsetzung unter "Zusätzliche Informationen" (BT-300) unter Ziffer 5.1.6.
eRechnungElektronische Rechnungsstellung: Ja
AnforderungenDie Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Noch nicht bekannt
Verfahren nach der VergabeAufträge werden elektronisch erteilt: Ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: Ja
Organisation, die Angebote entgegennimmtfolgende Anschrift:
Offizielle Bezeichnung: Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste
Identifikationsnummer: ohne
Internet-Adresse (URL): https://www.evergabe.sachsen.de
Postanschrift: Dresdner Straße 78 A
Postleitzahl / Ort: 01445 Radebeul
NUTS-3-Code: DED2E
Land: Deutschland
E-Mail: vergabestelle@sid.sachsen.de
Informationen zur Einreichung  
Fristen  
 
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 21.05.2026 12:00 Uhr
Sprachen der EinreichungSprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DEU
Öffnung der Angebote  
 -ENTFÄLLT-
EinreichungsmethodeElektronische Einreichung zulässig: Ja
Adresse für die Einreichung (URL): https://evergabe.sachsen.de
AuftragsunterlagenDie Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter (URL): https://www.evergabe.sachsen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19c467f5dcf-3de97be2c4a58e62
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DEU
Ad-hoc-Kommunikationskanal  
Organisation, die zusätzliche Informationen bereitstelltoben genannte Kontaktstelle
Überprüfung  
Fristen für NachprüfungsverfahrenInformationen über die Überprüfungsfristen: Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber.

Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB).
Teilt der Auftraggeber dem Unternehmen mit, der Rüge nichtabhelfen zu wollen, kann von dem Unternehmen ein Antrag auf Nachprüfung gestellt werden.

Ein Antrag auf Nachprüfung ist gem. § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:

- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber den Auftraggebern nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber den Auftraggebern gerügt werden,

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber den Auftraggebern gerügt werden,

- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeber, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

§ 135 Abs. 2 GWB:

Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftrag-geber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenOffizielle Bezeichnung: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Identifikationsnummer: keine
Internet-Adresse (URL): https://www.lds.sachsen.de/index.asp?ID=4421&art_param=363
Postanschrift: Braustraße 2
Postleitzahl / Ort: 04107 Leipzig
NUTS-3-Code: DED51
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de
Telefon: +49 341977-3800
Fax.: +49 341977-1049
Organisation, die Nachprüfungsinformationen bereitstellt  
Schlichtungsstelle  
Beschaffungsinformationen (speziell)
Vergabeverfahren  
Beschreibung der BeschaffungBeschreibung: Ziel der Ausschreibung ist die Beschaffung eines cloudbasierten, landeseinheitlichen, mandantenfähigen Reisemanagementsystems für die Behörden und Einrichtungen des Freistaates Sachsen. Die Leistungen umfassen ein vom Auftragnehmer betriebenes Software-as-a-Service-(SaaS)-System samt erforderlicher Schnittstellen für den automatisierten Datenaus-tausch mit den IT-Systemen des Freistaates Sachsen.

Das System muss intuitiv bedienbar sein und alle Prozesse rund um eine Dienstreise vollständig und durchgängig digital abbilden - von der Antragstellung inklusive Reisemittelbeantragung über Genehmigung und Abrechnung mit steuerlicher Prüfung bis hin zu Auszahlung und Verbuchung der Reisekosten. Ergänzend ist ein automatisiertes Berichtswesen bereitzustellen.

Der Betrieb des Rechenzentrums, die Datenverarbeitung und -speicherung, die Datensicherung sowie die Weiterentwicklung des Systems müssen vollständig innerhalb der Europäischen Union, des EWR oder der Schweiz (sofern ein Angemessenheitsbeschluss gem. Art. 45 DSGVO besteht) erfolgen.

Der Auftragnehmer muss zudem eine gültige Zertifizierung nach DIN ISO/IEC 27001 für die angebotene SaaS-Lösung einschließlich der direkt verbundenen Dienstleistungen vorweisen. Zudem sind die Mindeststandards des BSI zur Nutzung externer Cloud-Dienste (Version 2.1 vom 15.12.2022) sowie die C5-Kriterien (C5:2020) einzuhalten.
Umfang der AuftragsvergabeDiese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Ja
Besonders auch geeignet für sonstige KMU
Art der AuftragsvergabeArt der strategischen Beschaffung:
Erfüllungsort  
Geschätzte LaufzeitLaufzeit in Monaten: 48

Verlängerungen und OptionenBeschreibung der Optionen: Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit (zeitlich unbefristet) für mindestens 48 Monate geschlossen. Die Vertragslaufzeit beginnt mit der Zuschlagserteilung.
Übereinkommen über das öffentliche BeschaffungswesenDie Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: Ja
Verwendung von EU-MittelnDie Auftragsvergabe wird zumindest teilweise aus Mitteln der Europäischen Union finanziert: Nein
Zusätzliche Informationen  
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Zuschlagskriterien  
Elektronischer KatalogElektronischer Katalog: Nein
Informationen zur Richtlinie über saubere FahrzeugeDie Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge - CVD): Nein


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